Bilderbücher für Wunschkinder

Aus der Arbeit psychosozialer Kinderwunschberatung entstanden die fünf Bilderbücher, die Petra Thorn gemeinsam mit der Illustratorin Tiziana Rinaldi und verschiedenen Co-Autorinnen veröffentlichte. Alle beginnen mit der Aussage, dass das betrachtende Kind doch wissen wolle, „woher die Babys kommen und woher du gekommen bist“.  Nach verschiedenen, nicht ernst gemeinten Vorschlägen wie das geschehen sein könnte, wird auf zwei Doppelseiten mit wenigen Worten und märchenhaften, zeitlos-fantasievollen Bildern der übliche Zeugungsakt zwischen Frau und Mann dargestellt. Danach unterscheiden sich die Bilderbücher je nach Familienkonstellation, bevor sie mit dem Freudenreigen „endlich warst du da“ enden.

Kinder, die mit medizinischer Unterstützung (In-vitro-Fertilisation) gezeugt wurden, stehen im Mittelpunkt von

 

Woher manche Babys kommen

Von Petra Thorn, illustriert von Tiziana Rinaldi.
Ab 3, 35 Seiten
2011, FamART, Mörfelden
978-3-9811510-2-3
€ 24,00

Ein Vorwort von Petra Thorn und zwei Erfahrungsberichte – der einer Mutter und der einer Frau, die ohne In-vitro-Fertilisation nicht leben würde – runden das Bilderbuch ab, das Kindern erste Antworten und Eltern oder anderen Bezugspersonen Orientierung für Gespräche bietet. Denn, auch die Freund*innen werden sich eines Tages für die besondere Entstehung ihres Freundes, ihrer Freundin interessieren.

Wunschkinder nach Eizellspende erfahren von der Bereitschaft anderer Frauen, ihrer Mama ein Ei zu schenken, aus dem sie, gemeinsam mit dem Samen ihres Papas, im Bauch ihrer Mama wuchsen, in

 

Unsere Familie

Von Petra Thorn, illustriert von Tiziana Rinaldi.
Ab 3, 40 Seiten
2017, FamART, Mörfelden
978-3-9452-7523-8
€ 25,00

Die Schreiberin des Erfahrungsberichts – eine Mutter von zwei Töchtern von verschiedenen Spenderinnen – greift darin die Frage auf, ob ihre Töchter sich eines Tages auf die Suche nach ihnen machen werden? Für Kinder im Vorschulalter ist die Frage noch ohne Bedeutung. Viel wichtiger ist dagegen jene Erkenntnis, dass ihr Leben aus der Bereitschaft zum Geben und Empfangen entstanden ist und einem Wunder gleicht, welches sie die Fülle des Lebens auskosten lässt.

Bei anderen Familien ist es genau umgekehrt, das Wunder entsteht dank der Samenspende eines anderen Mannes. Davon erzählt

 

Die Geschichte unserer Familie

Von Petra Thorn, illustriert von Tiziana Rinaldi.
Ab 3, 46 Seiten
32018, FamART, Mörfelden
978-3-9811-4100-9
€ 22,00

für heterosexuelle Paare und – in Zusammenarbeit mit Lisa Green – für lesbische Familien

 

Die Geschichte unserer Familie
Ein Buch für lesbische Familien mit Wunschkindern durch Samenspende

Von Petra Thorn und Lisa Green, illustriert von Tiziana Rinaldi.
Ab 3, 35 Seiten
22018, FamART, Mörfelden
978-3-9811-4101-6
€ 20,00

Lisa Green engagiert sich in der Beratung von Regenbogenfamilien. Ihre Erfahrungen sind im Bilderbuch enthalten, das sowohl für Familien geeignet ist, die eine Spendersamenbehandlung bei einem Arzt durchführten, als auch solchen, die den Samen von einem befreundeten Mann erhielten. Das ist nicht nur klug gedacht, sondern auch klug gemacht: Um die Kinder nicht zu verwirren, sind die betreffenden Buchseiten so gestaltet, dass die nicht benötigten herausgelöst werden können, ohne den Handlungsverlauf zu beeinträchtigen, der ebenfalls im gemeinsamen Glück und mit zwei Erfahrungsberichten endet.

Kinder, die allein dem großen Wunsch ihrer Mutter ihr Leben verdanken, und ohne einen Partner gezeugt wurden, erfahren Stärkung durch

 

Unsere Familie
Ein Buch für Solo-Mütter mit Wunschkindern nach Samenspende

Von Petra Thorn und Margaret Ritter, illustriert von Tiziana Rinaldi.
Ab 3, 46 Seiten
2015, FamART, Mörfelden
978-3-9452-7502-3
€ 26,00

Kindern die Gewissheit zu geben, geliebt zu werden, ist die Botschaft all dieser Bücher. Visuell unterstrichen wird das durch die Möglichkeit, in jedes der Bücher zwei Fotos des Kindes einkleben – bei den E-Book-Ausgaben einfügen – zu können. Betrachtet nun das Kind das Bilderbuch, nimmt es sich im Verbund mit seiner Familie und allen Unterstützenden – Eizellspenderinnen, Samenspendern oder Ärzt*innen – wahr, die sein Leben von Anfang an maßgeblich begleitet haben. Manche von ihnen spielen in seinem Alltag keine Rolle mehr. Diese Erkenntnis wird sich im Laufe des Lebens mit anderen Menschen wiederholen und lässt bereits im Kindergartenalter erahnen, dass es Lebensabschnittsbegleiter*innen gibt. Sie kommen und gehen und vermitteln auf verschiedene Weise das beglückende Gefühl, gewollt zu sein.

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